Maria – Out of Order

Bei Maria ist der technische Notstand ausgebrochen! Sie kann weder über das Festnetz telefonieren noch ins Internet. Es soll wohl an der Leitung liegen, die zum Haus führt. Samstag hat sie geschlagene 8 Stunden auf den Techniker gewartet, der mit Abwesenheit glänzte. Es können somit leider keine Spendenbescheinigungen ausgestellt werden (das wird natürlich nachgeholt) und auch so manche Email kann nicht bzw. erst später beantwortet werden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihre Stimme zählt!

Unser Verein hat die Chance auf 1.000 Euro für die Vereinskasse. Denn wir machen bei einer großen Vereins-Spendenaktion im Internet mit! Unter dem Motto „DiBaDu und Dein Verein“ spendet die ING-DiBa je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Welche das sind, entscheidest auch Du mit Deiner Stimme! Also gleich abstimmen – auf der linken Seite unserer Homepage ist dazu ein Banner – einfach auf „abstimmen“ klicken.

Jeder darf 3 Stimmen vergeben. Man kann seine 3 Stimmen auch nur einem Verein geben – wir freuen uns, wenn Du/Sie uns mit allen 3 Stimmen unterstützt!

Die Aktion läuft bis zum 3. Juni 2014, 12 Uhr.

Die Vereine sind nach Mitgliederzahl unterteilt. Wir sind in der kleinsten Gruppe mit 1-50 Mitglieder.

2012 haben wir die 1.000 Euro gewonnen dank Ihrer/Deiner Unterstützung! Bitte stimmen Sie auch diesmal für uns und helfen uns so zu helfen. Unser Verein kann die 1.000 Euro soooo gebrauchen. Bitte fragt auch Bekannte, Freunde, Verwandte usw.

Vielen Dank an alle!

Achtung: Die Stimmen zählen pro Handy. Wer mehrere Handys hat, kann auch mehrmals abstimmen!

Geboren zum Sterben

Pünktlich zum Frühjahr fängt wie jedes Jahr die Kittenflut an. Viele, sehr viele Katzen werden geboren, um nach einem kurzen Leben (falls man es so nennen kann) qualvoll zu verenden. Sie werden nur zum Sterben geboren.

Viele der Katzenbabys verhungern einfach, weil die Mutterkatze von den vielen Geburten jedes Jahr und ohne genügend Nahrung ausgemergelt ist und deshalb ihre Kinder nicht ausreichend mit Muttermilch versorgen kann.

Viele  der Katzenbabys erfahren nicht was eine streichelnde Hand ist. Sie lernen viel zu früh, daß Hände brutal sind und Schmerzen verursachen. Denn leider gibt es immer noch Menschen, die sich einen Spaß daraus machen kleine wehrlose Wesen zu quälen. Und wen interessiert das schon…es sind doch nur Katzen.

Viele ungewollte Katzenbabys werden einfach entsorgt…brutal gegen die Wand geworfen…in den Teich  geschmissen…in einer zugebundenen Plastiktüte irgendwo in den Müll gesteckt (natürlich noch lebend!)…Menchen sind da sehr kreativ!

Dabei  kann viel Leid durch Kastrationen verhindert werden!

Vor ein paar Tagen fragte Sigrid uns verzweifelt: „Habt ihr bitte, bitte noch Geld für Kastrationen? Es sind noch 92 Kastras beim TA offen!!!  Gestern war ich nach 24 Uhr füttern und habe 11 neue nicht kastrierte Kater entdeckt und einer meiner kastrierten Kater hat schon wieder eine Bisswunde! Als würde ich nichts tun und ich kann sie nicht mal kastrieren lassen!
Kein Kredit mehr bei den Tierärzten!“

Bei dem TA kostet die Kastration einer Katze 30 Euro und die Kastration eines Katers 15 Euro.

Bitte helfen Sie das zukünftige Elend zu verringern.

Spenden- und Vereinskonto

Katzenhilfe Olli e.V.
Kto: 735 167 902
BLZ: 860 100 90
Postbank

Verwendungszweck: Kastrationen

IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF

Ein neuer Notfall – es nimmt kein Ende

Im Frühling ist es auch auf Malta grün und eigentlich die schönste Zeit dort Urlaub zu machen. Nur das Katzenelend kennt keinen Urlaub. Eine Bekannte ist zur Zeit vor Ort. Auf Gozo, einer Nachbarinsel, entdeckte sie einen Kater, dem es anscheinend nicht gut geht. Er ist ca. 3 Jahre und lebte sein ganzes Leben in einer einsamen Bucht. Ein älterer Engländer steigt jeden Tag den extrem steilen Abhang zur Bucht herunter, um den Kater zu füttern. Zumindest hat er das erzählt.

Ursprünglich waren es mal 3 Katzen. 2 sind vor einiger Zeit spurlos verschwunden. Der Kater ist sehr klein und anhänglich. Er kletterte unserer Bekannten sofort auf den Schoß und wollte gar nicht mehr herunter. Der Mann fütterte den Kleinen und ging dann fort. Der Kater aß ein paar Happen, hörte dann aber plötzlich auf, schüttelte den Kopf und es sah aus, als ob er etwas auszuspucken versuchte, und dabei wimmerte und weinte er ganz kläglich. Das hat unserer Bekannten das Herz zerrissen und sie wollte den Kater unbedingt retten. Aber wohin mit ihm? Sie konnte ihn leider nicht mit zu sich nehmen, und so rief sie Sigrid an.

Sigrid sagte sofort ihre Hilfe zu, und so wurde im nächsten Dorf eine Transportbox gekauft und der Kleine den weiten Weg zu Sigrid gebracht. Dort hat er gleich ein starkes Schmerzmittel bekommen. Am nächsten Tag waren sie zusammen mit ihm beim Tierarzt. Dort wurde dem Kleinen der Mund unter Narkose untersucht. Bei der Untersuchung konnte nichts festgestellt werden, aber der Tierarzt vermutet, daß der Kater getreten wurde, da er bedingt durch den Unterkiefer Schwierigkeiten beim Fressen hat. Es wurde ein Bluttest gemacht und am nächsten Morgen wußten sie, daß der Kater Lekämie/Leukose hat. Er ist ziemlich dehydriert, hat wohl seit längerem nichts gegessen, seine Schleimhäute sind ganz weiß. Das kann entweder an der Krankheit oder an der schlechten Ernährung liegen. Vom Tierarzt haben sie hills a/d für ihn bekommen und davon hat er gegessen, wenn auch nicht so viel, wie er hätte essen sollen.
Theoretisch besteht die Möglichkeit, eine Chemo durchzuführen. Das hat aber nur Aussicht auf Erfolg, wenn die Blutwerte stimmen.Und die Blutwerte sind sehr miserabel. Der Leberwert ist gar nicht mehr im messbaren Bereich.
Das ist alles so traurig und vor allem ist unsere Bekannte traurig, dass sie ihn nicht selber pflegen und verwöhnen kann. Es ist alles nicht so einfach. Man kann auf Malta keinen unbeschwerten Urlaub genießen, weil man an jeder Straßenecke Tierelend entdeckt.

So hat Sigrid jetzt einen Notfall mehr in der Garage. Der kleine Kater hattes großes Glück im Unglück. Seine Überlebenschancen stehen zwar ziemlich schlecht. Aber auf Gozo in der Bucht wäre er jämmerlich und einsam gestorben.

Ostern für die Katzen auf Malta – müssen sie hungern?

Sigrid hat noch für etwa 10 Tage Futter.
Da Kühne + Nagel die letzten Pakete am 4.2.2014 mitgenommen hat, hoffen wir auf eine baldige Mitnahme.
Aber es sind nur 7 Pakete – 420 Dosen Futter – beim Transportunternehmen. Diese Menge reicht für 10,5 Tage.

Deshalb bitten wir dringend um Spenden für Futter, damit wir einen Großeinkauf machen können. Wir bekommen dann auch Rabatte, die wir unbedingt nutzen müssen, denn bei so vielen Dosen zählt jeder Cent.

Bitte helfen Sie den Katzen auf Malta, damit es kein trauriges Ostern wird und die Bäuche gefüllt werden können.
Wir werden auch ein Notfallgeld nach Malta überweisen, um die futterlose Zeit zu überbrücken.

Herzlichen Dank!

Spenden- und Vereinskonto

Katzenhilfe Olli e.V.
Kto: 735 167 902
BLZ: 860 100 90
Postbank
Verwendungszweck: Futter
IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF

Wir konnten Futter zu einem tollen Preis kaufen, aber es liegt noch beim Transportunternehmen. Sie konnten seit dem 4.2.14 nichts mehr mitnehmen. Da unsere Hilfsgüter kostenlos nur als „Lückenfüller“ mitgenommen werden können, haben immer zahlende Kunden Vorrang.
Es wird dringend wieder Futter auf Malta gebraucht, deshalb packen wir eine Palette mit Futter. Wir haben die Möglichkeit gute Rabatte zu bekommen.
Sigrid mußte Futter auf Malta kaufen, das Futter ist billig und schlecht. Es ist die einzige Möglichkeit die Zeit bis zur nächsten Lieferung zu überbrücken. Aber das Futter fressen die Katzen nicht!

5 durften kommen

Und wieder haben es 5 Katzen nach Deutschland geschafft. Am 19.03. sind Antoinette und Trouble in Frankfurt gelandet. Dort wurden sie von dem netten Ehepaar C. für die Tierhilfe Ludwigshafen abgeholt.

Dort trafen sie dann spät abends endlich ein. Beide waren anfangs verständlicherweise etwas durch den Wind. Aber langsam leben sie sich ein. Beide sind noch keine Schmusekatzen, aber mit Geduld wird das ganz bestimmt. Für Antoinette freuen wir uns ganz besonders. Gehörte sie doch leider zu den Langzeitinsassen auf Malta.

Am 23.03. durften dann Dalmi, Spitzbube und Kinnie fliegen. Sie landeten in München und trafen Dank einer Fahrkette abends wohlbehalten auf ihrer Pflegestelle ein. Besonders Kinnie war sehr verängstigt. Aber mittlerweile ist sie aufgetaut und spielt und schmust, daß einem das Herz aufgeht. Bei den beiden Jungs Dalmi und Spitzbube siegte schnell die Neugier. Sie haben sich schnell eingelebt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Abholern, Fahrer, Übernehmern und natürlich bei den Menschen, die uns finanziell dabei unterstützt haben!

Den 5 Glückpilzen sagen wir herzlich Willkommen und wünschen ihnen ein tolles und spannendes Leben! Und wir würden uns sehr freuen, ab und an von euch zu hören.

Olli bleibt nur noch wenig Zeit

Vor einigen Wochen war mein größter Wunsch für Olli, daß er irgendwann in einigen Jahren an Altersschwäche stirbt. ..daß er einfach friedlich einschläft und nicht mehr aufwacht.

Heute wünsche ich Olli noch einen Sommer…als waschechter Maltakater liebt er die Wärme und die Sonne. Und bei schönem Wetter sitzen wir oft gemeinsam auf dem Balkon auf der Bank. Oder wie auf dem Foto zu sehen, wird die Sonnenliege belagert.

Aber die Prognosen sind sehr schlecht. Vor einer Woche habe ich den Befund vom Tierarzt erhalten…Plattenepithelkarzinom. Eine der schlimmsten Krebsarten, die es gibt. Bösartig und sehr aggressiv. Wenn dieser Krebs diagnostiziert wird, ist es in den meisten Fällen schon zu spät.

Und wenn man diese Diagnose erhält, ist nichts mehr wie es war. Dinge, die einem wichtig waren, sind es plötzlich nicht mehr. Die Prioritäten ändern sich…Wichtiger denn je ist jetzt, daß Olli sich wohlfühlt. Er wird noch mehr verwöhnt und bekommt nur noch lauter Leckereien zu futtern. Und wenn er zunimmt…egal. Ungesund…egal. Und wenn er kuscheln möchte, bleibt eben alles andere liegen…egal. Jede Minute mit ihm ist kostbar!

Wie viel Zeit ihm noch bleibt, kann keiner genau sagen…einige Wochen bis ein paar Monate…mit ganz ganz ganz viel Glück ein halbes Jahr…

Ich wünsche mir noch einen gemeinsamen Sommer…und daß ich den richtigen Zeitpunkt des endgültigen Abschieds rechtzeitig erkenne.

Unser kleiner Chef ist sehr krank

Als Olli vor gut 3 Jahren nach Deutschland kam, war er bereits krank. Aber Dank guter Pflege, vieler Tierarztbesuche und mit den richtigen Medikamente war sein Zustand stabil und er war schmerzfrei. Aber jetzt wächst etwas in seinem Mäulchen und dies muß dringend entfernt werden. Mittwoch wird er operiert. Was dieses „Gewächs“ ist, ist noch völlig unklar. Und sein Tierarzt weiß auch noch nicht wie er es entfernt. Das kann er erst entscheiden, wenn Olli in Narkose liegt und er sich ein genaues Bild davon machen kann.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, ist leider der Druck in seinem linken Auge (er bekommt seit 3 Jahren Augentropfen gegen den erhöhten Augendruck) angestiegen. Statt 2 mal am Tag wird das Auge jetzt 3 mal am Tag getropft. Aber wenn der Druck nicht sinkt… wird das Auge sehr wahrscheinlich amputiert werden müssen.

Weit aus mehr Sorgen bereitet uns jedoch dieses „Gewächs“. Wir können nur hoffen, daß es nicht bösartig ist. Es wird natürlich eingeschickt und wir fiebern jetzt schon dem Ergebnis aus der Pathologie entgegen.

Wir machen uns große Sorgen um unseren kleinen Chef! Bitte drücken Sie ihm alle die Daumen und denken Mittwoch an ihn!!!

Auf diesem Foto sieht man Olli in seinem Geschenk zum 3. Jahrestag. Es war hoffentlich nicht sein letztes. 3 Jahre sind nicht genug um das, was ihm auf Malta angetan wurde, wieder gut zu machen…wenn man es überhaupt wieder gut machen kann.

Kopf hoch und durch

Auf Malta sind seit einiger Zeit nachts immer wieder Hunde unterwegs, die wildern. Vorletzte Nacht war eine ganze Horde unterwegs und eine der Katzen wurde völlig zerrissen…sie starb dann.
Sigrid ist total am Boden.
Sie nimmt an, Farmer lassen nachts ihre Hunde frei. An den Stränden grillen Einheimische und Urlauber und lassen alle Rester liegen. Davon sollen sich dann die Farmerhunde ernähren. Jetzt gibt es aber da noch nicht viel zu finden, so reißen sie die Katzen. Sigrid macht die ganze Situation auf Malta sehr zu schaffen, auch die Ignoranz der Menschen. Und so ganz „nebenbei“ hat sie zur Zeit auch noch 22 frisch kastrierte Katzen zu versorgen.

Und was schreibt sie uns: „Ich bekomme viel zu wenig Schlaf…aber was soll´s. Kopf hoch und durch!“

Merlin und Fighter sagen Danke

Wir haben lange gebangt, ob Kater Merlin und Katze Fighter fliegen können. Es hatte sich eine tolle Pflegestelle für die beiden gemeldet, aber in unserer Kasse war Ebbe. Wenige Tage vor dem geplanten Flug hatten wir dann das Geld beisammen.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Spendern bedanken! Ohne Sie wären diese 2 tollen Katzen immer noch auf Malta.

Gestern gegen Mittag sind Merlin und Fighter in München gelandet, und abends waren sie dann endlich auf ihrer Pflegestelle. Dort haben sie ihr Pflegefrauchen in Null komma nichts um die Pfötchen gewickelt. Fighter ist noch etwas durcheinander, aber heute hat sie sich bereits beschmusen lassen. Ihr Pflegefrauchen überlegt sich gerade einen anderen Namen für sie, denn der paßt wirklich nicht. Sigrid hat sie so genannt, da sie die Spielaufforderung der Katze total falsch verstanden hat. Fighter ist mit vollem Körpereinsatz auf sie los und Sigrid bekam im ersten Moment etwas Angst. Im neuen Zuhause sollten die Menschen also „standfest“ sein.

Merlin nimmt alles gelassener. Es schmeckt auch schon gut und alle Näpfe werden schön leer geschleckt. Na ja man bzw. Kater muß ja auch auf seine Figur achten. Im neuen Zuhause sollte das Futter rationiert werden, sonst platzt er bald aus allen Nähten. Er macht auch nicht vor geschlossenen Schränken halt. Die bekommt er auf wie sein Pflegefrauchen nach einer verzweifelten Suche nach ihm festgestellt hat.

Wir danken Petra A. für die Abholung am Flughafen und die Transportfahrt. Sie ist eigentlich eine „Hundefrau“ und hat trotzdem so viel für die beiden und uns getan.

Wir danken Kay, der viel Zeit und Benzin investiert hat, um die Katzen sicher in die Pflegestelle zu bringen.

Wir danken Anette, die sich als Pflegestelle für die Katzen gemeldet hat. Sie wird die beiden ehemaligen Garagenkatzen auf ihr neues Leben vorbereiten. Sie sind dort in sehr guten Händen.

Und natürlich noch mal ein ganz großes Dankeschön an alle Spender. Denn ohne finanzielle Hilfe wäre dies alles nicht möglich.

Wir wünschen Merlin und Fighter ein spannendes und sorgenfreies Leben in Deutschland. Herzlich Willkommen!