Zwischeninfo

Die 2 Hunde Blacky und Whitina und die 5 Minikatzen sind gut in Deutschland angekommen. Auf Grund einer schweren Erkrankung kann die Homepage zur Zeit nicht aktualisiert werden. Wir hoffen auf Euer Verständnis und werden so schnell wie möglich alle Berichte ausführlich nachholen.

2 Hunde in großer Not

Anfang Novemver 2013 berichteten wir über 2 Hunde von Sigrid.
Wir hatten damals zugesagt pro Hund und Tag die geforderten 5 Euro für 4 Wochen Aufenthalt zu zahlen. Es war so toll, dass die Hunde erst mal in Sicherheit waren. Die Hunde durften dort lange bleiben und wir mußten nicht mehr zahlen. Aber jetzt plötzlich mußten sie sofort weg…
Sie sind jetzt in einer Pension. Dort können sie aber nur noch bis zum 25.7. bleiben, da dann kein Platz mehr frei ist.

Niemand auf Malta will die beiden Hunde Whitina und Blacky aufnehmen. Auch in Deutschland hatte sich – trotz intensiver Suche – erst mal nichts gefunden.
Sigrid war total verzweifelt. Wenn die Hunde zu ihrem alten Platz zurückkämen, werden sie (vielleicht) erschossen.
Es gibt nirgendwo einen sicheren Platz für die beiden!

Sie können nicht in ein Tierheim kommen, denn sie sind freiheitsliebend. Eingesperrt würden sie eingehen.

Ein Gnadenhof, wo sie sich frei bewegen können, wäre das Richtige für sie. Aber wo finden wir den???

Whitina ist wochenlang mit gebrochenem Pfötchen herumgelaufen. Sigrid hat sie gesund gepflegt. Sie hängt sehr an den beiden Tieren und wenn sich keine Lösung findet…müssen sie den letzten Weg gehen.
So hart hatte es Sigrid gesagt.

Und dann tat sich ein Hoffnungsschimmer auf…Ein Gnadenhof hier in Deutschland will die beiden aufnehmen. Sigrid ist total aus dem Häuschen!!! Und wir natürlich auch!

Aber die Flugkosten und auch die Kosten für die Flugvorbereitung sind heftig! Zu mal auch noch 5 Katzen in diesem Monat fliegen sollen. Wir brauchen dringend ihre Unterstützung. Jeder Euro hilft!

Verwendungszweck: Flugkosten

Katzenhilfe Olli e.V.
Kto: 735 167 902
BLZ: 860 100 90
Postbank

IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF

Futter allein ist zu wenig

Viele Menschen sind der Meinung, den Streunerkatzen in den betreuten Kolonien geht es doch gut. Sie werden mit Futter versorgt und führen ein freies Leben.

Ja teilweise stimmt das auch. Ihnen geht es bestimmt besser als den Katzen, die sich allein versorgen müssen. Sie müssen nicht jeden Tag auf die Jagd gehen und sich Sorgen machen wo sie wohl etwas zu fressen finden. Aber Futter allein reicht eben nicht.

Als Fütterer hat man eine große Verantwortung. Man muß die Katzen gut kennen und sofort bemerken, wenn sich eine fremde Katze am Futterplatz einfindet. Ist sie kastriert? Ist sie evtl. krank und steckt die anderen an?

Und man muß alle Katzen gut beobachten um rechtzeitig zu erkennen, wenn eine erkrankt. Bei diesem kleinen Katzenkind wurde das leider versäumt. Der Fütterer, der seit vielen Jahren Katzen betreut, hat es viel zu spät bemerkt, daß es der Kleinen nicht gut geht. Einen Tag nach dem man sie eingefangen hatte, verstarb sie. Sigrid macht das immer wieder schwer zu schaffen. Der Tod der Kleinen ist so sinnlos…und leider eine von vielen…

Bleibt ihnen der Käfig erspart?

Einige Wochen bevor Sigrid nach Deutschland gereist ist, wurden ihr spät abends 5 kleine Katzenbabys übergeben. Die Katzenmama wurde leider direkt vor dem Keller, wo sie ihre Kinder untergebracht hatte, totgefahren. Glücklicherweise hatte dies ein tierlieber Mensch beobachtet und dafür gesorgt, daß die Kleinen dort herausgeholt wurden. Sie hatten bereits mehr als 12 Stunden nichts mehr getrunken.

Sigrid ist dann schnell mit ihnen nach Hause. Dort wurden sie zwangsgefüttert und aufgewärmt. 8 Stunden später hat es mit dem Trinken schon etwas besser funktioniert und sie gaben bereits leise Laute von sich, wenn sie die Milch rochen. Am nächsten Tag ist Sigrid mit den 5 Minis zum Tierarzt. Eine Woche lang hat Sigrid die Kleinen alle 4 Stunden gefüttert. Dann hatte sie endliche eine liebevolle Pflegestelle gefunden. Nach weiteren 10 Tagen gab es leider Probleme mit den Babys. Sie fraßen einfach nichts mehr. Also hat Sigrid die 5 geholt und nichts wie ab zum Tierarzt. Sie bekamen Medikamente und mußten wieder zwangsernährt werden. Nach bangen 8 Stunden ging es langsam aufwärts. Endlich nach 8 Tagen waren sie wieder so fit, daß sie zurück auf die Pflegestelle konnten. Dort haben sie dann auch angefangen feste Nahrung zu sich zunehmen. Und Sigrid konnte wieder mehr als nur 4 Stunden schlafen.

Die 5 Minis sind immer noch auf der Pflegestelle auf Malta. Aber dort können sie nicht für immer bleiben. Und das bedeutet, daß sie bald zu Sigrid in die Garage müssen. Momentan sind sie noch zu jung zum Fliegen bzw. sie konnten auf Grund des jungen Alters erst jetzt die vorgeschriebene Tollwutimpfe erhalten. Aber in 4 Wochen könnten sie dann fliegen. Es wäre so toll, wenn die 5 Minis die Käfige in Sigrids Garage nie kennenlernen würden. Bitte, wer kann den 5 ein Zuhause geben oder zur Pflege nehmen? Kontakt: info@katzenhilfe-olli.de

Die 5 sind jetzt ca. 3 Monate. Auf den folgenden Fotos sind sie noch ein wenig jünger. Sie werden nicht in Einzelhaltung vermittelt, gerne zu zweit oder dritt oder zu einer vorhandenen etwa gleichaltrigen Katze. Sie sind auch kleinere Kinder gewohnt.

Monty und Don, 2 Jungs
Diese beiden sehen sich sehr ähnlich. Einer von ihnen ist kleiner. Es ist sehr schwer sie zu unterscheiden. Aber beide lieben Streicheleinheiten und es sind wunderschöne Tigerkätzchen.

Sasha, das einzige Mädchen im Bunde

Ihr Fell ist auch kurz, aber es fühlt sich weicher an. Es hat viele Farben, die alle miteinander vermischt sind. Cremefarbene mit einigen roten und einigen dunkleren Tönen. DIe Pflegefamilie ist sich einig, daß es die süßeste von allen ist.

Timmy, ein Junge

Ein lustiger und lebendiger Charakter. Wenn die Kätzchen krank waren, hat er am meisten um sein junges Leben gekämpft und als erstes wieder gefressen. Er liebt das Klettern.

 

Und Tommy, auch ein Junge

Ein echter maltesischer Kater! Rot. Sein Fell ist ziemlich leicht. Er wird am besten mit der Hitze fertig!

Ihr Leiden hat endlich ein Ende

Seit 3 Monaten versuchte Sigrid die Katze auf dem Foto, die sehr schlimm an Hautkrebs erkrankt war, einzufangen. Leider war die Katze sehr scheu und auch schlau. Sie ging einfach nicht in die Falle. Auch weil sogenannte Tierfreunde die Katze immer fütterten und sie so natürlich keinen Hunger hatte. Für die jetzige Fangaktion hat Sigrid ein spezielles Netz hier in Deutschland gekauft und 8 Helfer organisiert. Bei der Aktion selber wurden 2 Balkonabsperrungen demoliert (wir werden die Rechnung dafür übernehmen).

2 Straßenseiten und 2 Treppen wurden mit Hilfe der Netze abgesperrt. So konnte die kranke Katze endlich eingekreist und gefangen werden. Ein Helfer, der die Aktion dokumentieren sollte, ist leider nicht gekommen. Aber wer das Foto der Katze sieht, weiß daß es der einzig richtige Weg war. Sie wurde so schnell wie möglich zum Tierarzt gebracht und dort wurde sie dann endlich vom ihren unvorstellbaren Leiden und Schmerzen erlöst. Leider gibt es viele Katzen auf Malta, die auf Grund der Sonnenstrahlen an Krebs erkranken und viele der Menschen auf Malta sehen einfach nur zu, und Sigrid muß sich oft Anfeindungen stellen, weil sie diese Katzen erlösen läßt…einfach unfaßbar!!!

Aber es gibt auch Tierärzte auf Malta, die der Meinung sind, wenn die Katze noch frißt und sich bewegt, besteht keine Notwendigkeit der Einschläferung. Erst heute erreichte uns eine Email von Sigrid, in der es um eine Katze geht, die noch viel schlimmer von Krebs zerfressen ist als die auf dem Foto und sich bestimmte Tierärzte geweigert haben sie einzuschläfern. Wir schimpfen immer wieder mit Sigrid, weil wir nicht genug Bilder bekommen. Bei den heutigen Fotos bittet sie aber ausdrücklich darum es nicht im Internet zu zeigen. Und das ist bestimmt auch besser so. Mir wird es heute Nacht jedenfalls das Einschlafen sehr erschweren.

Dringender Spendenaufruf

Wir haben zwar bei der IngDiBa-Aktion 1000 Euro gewonnen, aber das Geld haben wir noch nicht und das wird auch noch ca. 2 Monate dauern. Des Weiteren ist der Gewinn für eine größere Aktion bereits verplant. Wir sind also nach wie vor dringend auf Spenden angewiesen!

Letzte Woche wurden viele Pakete, darunter auch zwei große Paletten Futter, von Kühne&Nagel mit nach Malta genommen. D.h. momentan hat Sigrid erstmal Futter für die vielen zu versorgenden Katzen. Wir müssen uns aber um Nachschub kümmern und zwar jetzt, damit beim nächsten Transport wieder Futter mitgenommen werden kann.

Außerdem hat auch auf Malta wieder die Kittenflut eingesetzt und es sind noch mehr Katzen zu versorgen, auch medizinisch. Wir sind ganz dringend auf Spenden angewiesen, damit wir das alles bewältigen können.

Dieses Kleine hat es leider nicht geschafft. Sie war 1,5 Tage in der Klinik! Aber sie hatte zu viele Flöhe, die sie leergesaugt haben und sie war zu schwach zum Fressen. Sie kam trotz aller Hilfe und Zuwendung nicht mehr auf die Beinchen!

Bitte unterstützen Sie uns! Jede Spende hilft und wenn sie noch so klein ist!

Vielen Dank!

Spenden- und Vereinskonto

Katzenhilfe Olli e.V.
Kto: 735 167 902
BLZ: 860 100 90
Postbank

IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF

Wir haben gewonnen! Herzlichen Dank!

…doch gibt es! Wir haben gewonnen!

Herzlichen Dank an alle, die bei der Aktion der IngDiBa für uns abgestimmt und tatkräftig unterstützt haben.
Ohne Euch wären wir chancenlos gewesen. Wir sind so happy!

Ein dickes DANKESCHÖN vom ganzenTeam!!

Timmi, Grace und Joey sind gelandet

Letzten Freitag ist Sigrid nach Deutschland geflogen und 3 Katzen durften sie begleiten. Grace und Joey sind zusammen in einer Box im Frachtraum geflogen und der kleine Timmi war Sigrids Handgepäck.

Der Flieger ist super pünktlich in Frankfurt gelandet. Dort warteten schon voller Spannung die Adoptanten von Grace und Joey. Timmi wurde von der Tierhilfe Ludwigshafen in Empfang genommen. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön dafür!

Grace und Joey hatten das große Glück gleich in ihr neues Zuhause reisen zu dürfen. Dort haben sie ihr eigenes Zimmer und sie sind auch recht schnell aus der Box herausgekommen. Sie waren verständlicherweise verschüchtert und haben sich erstmal versteckt. Aber bereits abends erreichten uns die ersten Fotos:

Auf dem linken Foto ist Joey und auf dem rechten Grace.
Joey scheint der mutigere der beiden zu sein. Er ist bereits gestern Abend aus dem Zimmer und Grace ganz dicht hinterher. Aber während Joey sich die anderen Räume angesehen hat, hat sich die kleine Grace in der Küche versteckt. Cleveres Mädchen…in der Küche werden doch immer die leckeren Sachen aufbewahrt!

Wir wünschen Grace und Joey ein tolles spannendes Leben mit ihren Menschen und Timmi, daß sich schnell die richtigen Leute für ihn melden.

Knutschkugel – wo sind DEINE Menschen?

Knutschkugel ist sehr unglücklich wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann! Er träumt von einem eigenen Zuhause. Einem Zuhause mit Menschen, die Zeit zum Schmusen und Kuscheln haben. Sein Name ist wirklich Programm! Auch seine Artgenossen mag er. Aber er ist Leukose positiv. Wird sein Traum trotzdem wahr?

Knutschkugel ist ca. 2,5 Jahre jung und die Krankheit nicht ausgebrochen. Als Sigrid ihn fand, sah er so schlimm aus, daß sie dachte, es wäre eine Ratte. Total abgemagert und mehr tot als lebendig. Vermutlich hatte er einen schlimmen Unfall und er hat einen doppelten Knickschwanz (sieht wirklich aus wie ein Z) zurück behalten. Wer hat ein Herz für diesen Traumkater und läßt sich von dem positiven Testergebnis nicht abschrecken?

Er ist natürlich kastriert, gechipt, gegen Tollwut und einmal gegen Katzenschnupfen/-seuche geimpft. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei: a.lueker@katzenhilfe-olli.de