Die Katzenhilfe Annaberg e.V. hat den 3. Platz gemacht

…und bedankt sich für Ihre Unterstützung. Toll daß so viele bei der Sternquell-Vereinsmeier 2012 für Annaberg gestimmt haben. Dadurch hat die Katzenhilfe Annaberg 500 Euro gewonnen. Das Geld wurde bereits in die so dringend benötigten Heizkohlen investiert. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch im nächsten Jahr dabei sind und wieder für Annaberg abstimmen.

Flug- und Transportkosten für Mask

Am 24.08.2012 können 5 Katzen aus Malta nach Deutschland fliegen. Für 4 von ihnen sind die Flugkosten schon bezahlt. Aber Kater Mask soll nicht allein zurückbleiben und seine 4 Katzenfreunde verlieren.

Kater Mask ist anfangs etwas scheu, dann aber auch schmusig. Er spielt sehr viel und sehr wild, und genau das wurde ihm zum Verhängnis. Bei einem seiner wilden Spiele in der Garage hat er sich den Schwanz eingeklemmt. Leider mußte dieser amputiert werden. Er hat jetzt also nur noch ein Stummelschwänzchen was sein Temperament aber in keiner Weise zügelt.

Auf Malta hat er keine Chance auf ein Zuhause und so soll er sein Glück in Deutschland finden. Kater Mask ist sehr sozial und darf auf keinen Fall allein zurückbleiben.

Die Flugkosten für ihn betragen 125 Euro und wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns finanziell dabei unterstützen.

Vielen Dank!

Katzenhilfe Olli e.V.
Kto: 735 167 902
BLZ: 860 100 90
Postbank

IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF

Land unter auf Malta

Entfernung Deutschland –> Malta: Luftlinie 1723,859 km

Würde man mit Auto und Fähre fahren, beträgt die Strecke 2239 km. Was interessieren uns also die Katzen auf Malta? Es gibt auch in Deutschland großes Leid unter den Tieren. Aber auf Malta gibt es nur wenige Tierschützer, die sich Tag täglich dem Kampf stellen. Die Tiere dort haben keine Lobby. Sie werden immer noch als Sache betrachtet, nicht als Lebewesen mit Gefühlen.

Deshalb unterstützen wir Sigrid und versuchen zu helfen so gut es eben geht. Sie hat jeden Tag das Elend vor Augen und sieht jeden Tag gequälte und geschundene Tiere. Aber sie kann nicht allen helfen, und oft ist sie verzweifelt wie es weitergehen soll. So auch jetzt. Auf Malta ist Land unter! Es werden so viele Kitten und Hundewelpen geboren, daß die Tierschützer nicht mehr wissen wohin mit ihnen. ..sie werden geboren um zu sterben. ..

Was soll nur werden? 2 Straßenhunde sind verschwunden und einer wurde tot aufgefunden. Mehrere Katzen werden an einer Stelle überfahren – das kann nur Absicht sein. Der Charityshop läuft so gut wie gar nicht. Sigrid konnte zum ersten Mal die Miete nicht bezahlen, weil die Erlöse nicht reichen. Sie mußte sich Geld leihen, um wenigstens etwas Futter kaufen zu können und ein Teil der Shopmiete bezahlen zu können.

Momentan können wir Sigrid nur wenig unterstützen. Wir haben für alle Spenden Futter im Angebot bestellt und das lagert nun beim Transportunternehmen – bis auf weiteres…Rechnungen aus Malta häufen sich…

Auf Malta brennt die Luft und es ist dringend Hilfe nötig! Wir arbeiten ehrenamtlich und jeder Euro kommt den Tieren auf Malta zu Gute.
Bitte helfen Sie den Katzen Malta, damit es wenigstens den betreuten Kolonien weiterhin gut geht.

Die Katzen auf Malta und auch wir sagen „DANKE“!

Verwendungszwecks: „Malta“

Katzenhilfe Olli e.V.
Kto: 735 167 902
BLZ: 860 100 90
Postbank

IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF

Olli gibt uns immer wieder Rätsel auf

Wir haben unseren kleinen Chef Olli in der letzten Zeit ziemlich vernachlässigt, natürlich nur was die Berichtserstattung betrifft, sonst wird er auf Händen getragen. Gesundheitlich ging es ihm in den letzten Wochen nicht so gut. Er hatte immer wieder Durchfall und auch sonst war der Kotabsatz nicht so wie er sein sollte. Er hat viel geschlafen und sich oft zurückgezogen. Er gefiel mir gar nicht. Da er ja schon ein 2stelliges Alter erreicht hat, gehen einem viele Dinge durch den Kopf. Gibt es verengte Stellen im Darm…Fremdkörper…?

Als der Durchfall mehrere Tage anhielt und Olli auch Bauchschmerzen hatte, wurde schnell ein Termin zum Röntgen und für ein großes Blutbild gemacht. Und da er dafür kurz sediert werden sollte, wurde auch gleich noch ein neuer Haarschnitt vereinbart. Die Werte der Blutuntersuchung sind gut und weisen keine Auffälligkeiten auf. Auf dem Röntgenbild allerdings stellt sich die Darmwand als weiße Linie da. Das ist so nicht normal und kann auf eine Darmentzündung hinweisen. Was aber wiederum eigentlich nicht sein kann, da er auf Grund der plasmazellulären Stomatitis Cortison bekommt. Für den nächsten Tag stand dann Kontraströntgen auf dem Programm. Hierfür mußte er mehrere kleine Mahlzeiten mit Bariumsulfat zu sich nehmen. Glücklicherweise hat das auch gut geklappt und die Aufnahme war mit Gegenwehr im Kasten. Aber er brauchte nicht noch mal sediert werden. Da war ich sehr froh. Auch wenn mir sein Schrei durch Mark und Bein ging. Auf dem Röntgenbild ist keine Verengung und auch kein Fremdkörper zu erkennen. Aber auch diesmal sah man ganz deutlich die Darmwand als weiße Linie.

Was ist also los mit unserem kleinen Chef? Warum gibt er uns immer wieder so Rätsel auf? Er hat doch schon so viel mitgemacht und soll seinen Altersruhesitz doch genießen.

Da das Bariumsulfat, welches eigentlich als Kontrastmittel gebraucht wird, auch beruhigend auf die Darmschleimhaut wirkt, bekommt Olli dies noch für ca. 2 Wochen ins Futter. Außerdem bekommt er momentan nur Huhn mit Reis von Schesir. Seit einer Woche ist der Kot nun fest und Olli fühlt sich mit seinem Kurzhaarschnitt sehr wohl. Er tobt wieder durch die Gegend und sein Bauch grummelt auch nicht mehr. Mal sehen wie es sich weiterentwickelt, vor allem wenn das Bariumsulfat abgesetzt wird. Sollte der Durchfall wieder kommen, muß hiervon eine Probe ins Labor geschickt werden.

Trotz all der schlimmen Dinge die ich ihm immer wieder antun muß, röntgen, 2 mal täglich Augentropfen, regelmäßige Kontrolluntersuchungen der Maulschleimhaut und des Augendrucks, sucht er meine Nähe und kommt immer zum Kuscheln. Er ist ein richtiger Schatz und ich hoffe, daß er noch lange bei mir bleibt.

All diese Untersuchungen kosten natürlich Geld und leider ist sein einziger Pate abgesprungen. Allein seine Futterkosten betragen momentan ca. 3 Euro pro Tag. Das hört sich nicht viel an, aber hier leben noch mehr Samtpfoten, die auch gut versorgt sein wollen.

Wenn Sie Olli durch eine Patenschaft helfen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Gitta Thiele:

Email: contact@gubs.de
Telefon: 03733/22816  (ab 10 Uhr morgens)

Auch über einmalige Spenden für ihn würden wir uns sehr freuen:

Verwendungszweck: „Olli“
Katzenhilfe Annaberg e.V.
Sparkasse Erzgebirge
Bankleitzahl: 87054000
Kontonummer: 3329002874
IBAN: DE 51870540003329002874
BIC: WELADED1STB
Auf den Fotos ist er noch mit langem Fell zu sehen. Er wollte beim Fotoshooting einfach nicht stillhalten.

04.08.2012Nach wie vor hat Olli immer wieder Durchfall. So wurde Kot gesammelt und in ein Labor geschickt. Aber alle Ergebnisse sind negativ. Keine Parasiten, keine Würmer, keine Bakterien, die da nicht hin gehören. Das ist natürlich positiv. Erklärt aber nicht seine Probleme. Olli wird jetzt symptombezogen behandelt, d.h. er bekommt ein Pulver zur Resorption und eine Paste zur Darmsanierung. Hoffentlich schlägt es an!

Es gibt neues über Adrian

Lange war unklar was Adrian fehlt bzw. was genau die Schmerzen verursacht. Daß er Schmerzen hat, war nicht zu übersehen. Aber aus welchem Grund? Die Röntgenbilder gaben nicht wirklich Aufschluß darüber. Vor ca. 4 Wochen hatte er dann Besuch von Dr. Plischke, dem Tierarzt von unserem kleinen Chef Olli. Lesen Sie hier den Beitrag: Adrian hatte Besuch

Schnell war die Ursache gefunden und Dr. Plischke hat sich dann mit dem Tierarzt in Annaberg beraten. Adrian muß operiert werden!

Damit er den Rest seines Lebens ohne Schmerzen verbringen kann, muß der rechte Hüftkopf entfernt werden. Eigentlich keine große Sache, aber jede OP birgt Risiken.

Am letzten Freitag war es dann soweit. Es wurde Ernst für Adrian. Morgens um 9:00 Uhr hat ihn Frau Thiele der Katzenhilfe Annaberg schweren Herzens zum Tierarzt gebracht. Sie blieb so lange bei ihm bis die Narkose wirkte und er einschlief. Unsere Nerven waren ziemlich angespannt, hatte uns doch gerade unser kleiner Chef Olli Kummer bereitet (dazu später mehr).

Als uns um 11:10 Uhr die Mail erreichte, daß alles wie geplant gelaufen ist, war die Erleichterung groß! Adrian befand sich in der Aufwachphase. Über Nacht ist er in der Tierarztpraxis geblieben, da er abends noch etwas wacklig auf seinen Pfötchen war. Frau Thiele hat ihn dann Samstagmorgen dort abgeholt und Adrian war sichtlich erleichtert in seiner gewohnten Umgebung zu sein. Er lief durch den Raum und setzte auch vorsichtig die rechte Hinterpfote auf. Dann wurden 100 g Feuchtfutter „inhaliert“. Das Futter beim Tierarzt war wohl nicht so lecker.

Da eine intrakutane Naht mit selbstauflösenden Fäden gemacht wurde, braucht Adrain erst in 4-6 Wochen zum Kontrollröntgen zum Tierarzt. Bis dahin sollte er auch wieder normal laufen können. Hier sind natürlich weiter alle Daumen und Pfötchen gedrückt, daß es keine Komplikationen gibt und die Wundheilung gut verläuft.

Sobald uns die Rechnung für die OP vorliegt, werden wir sie hier natürlich veröffentlichen. Noch mal vielen Dank an alle Spender!

Adrian geht es soweit gut. Er schläft noch viel, putzt sich aber und futtert gut.


04.08.2012

Adrian geht es sehr gut. Er ist munter und unternehmungslustig. Einzig die Narbe erinnert daran, daß er operiert wurde. Spricht man ihn allerdings an wie gut er doch läuft, fängt er an zu humpeln. Unser Adrian scheint ein kleiner Schauspieler zu sein.

Hier ist die Rechnung über seine OP:

Heißes Treffen in Annaberg

Vergangenes Wochenende haben Maria und ich (Anja) die Katzenhilfe in Annaberg besucht. Es gab einiges zu besprechen und nicht alles läßt sich per Email oder am Telefon klären. So haben wir uns kurz entschlossen in Annaberg getroffen. Es war im wahrsten Sinne des Wortes ein heißes Treffen.

Nicht was unsere Gespräche betraf, die verliefen ruhig und sachlich, aber das Wetter meinte es mehr als gut mit uns. Es waren an die 30 Grad und sehr schwül. Aber unser Besuch bei Mental und Fuchsi (ehemals Scout) hat uns für alles entschädigt. Frau Thiele hatte dies organisiert und wir waren nur begeistert.

Felder, Wiesen und Wälder so weit das Auge reicht, ein wahres Katzenparadies. Die Menschen von Mental und Fuchsi haben uns sehr herzlich empfangen und die Zeit verging viel zu schnell. Die beiden Katzen fühlen sich sehr wohl in ihrem schönen Zuhause und werden dort geliebt und behütet. Dieser Besuch hat uns sehr bewegt und neue Kraft gegeben für die Katzen auf Malta weiter zu kämpfen.

Auch ein kurzer Besuch im Katzenhaus bei Adrian, Jackl und Jell mußte natürlich sein. Die drei sind dort gut aufgehoben und hatten uns innerhalb weniger Minuten um ihre Pfötchen gewickelt. Schade, daß wir nur so wenig Zeit hatten.

Dieser Besuch in Annaberg war bestimmt nicht unser letzter, versprochen!

Da waren wir überrascht

Beim Durchblättern der neuen Ausgabe „Geliebte Katze“ blieb der Blick an einem Foto hängen. Die Katze kennst Du doch? Das bin ja ich, der Olli! Was macht denn mein Bild in der Zeitung?

In der März-Ausgabe wurde ein ausführlicher Artikel mit Fotos über Sigrid und unseren Verein veröffentlicht. Der Bericht war wirklich toll geworden und da hat sich Maria per Mail ein paar Wochen später bedankt. Keiner von uns hat damit gerechnet, daß dieses Dankeschön als Leserbrief abgedruckt wird. Da war die Überraschung bei uns groß, und wie man sieht bei unserem kleinen Chef auch.

Jackl und Jell waren beim Tierarzt

Am 19.06.2012 wurden Jackl und Jell gründlich beim Tierarzt durchgecheckt. Die Augen sind klar, Lunge, Herz und Bauch hören sich gut an. Allerdings läuft bei beiden die Nase und die Lymphknoten sind leicht geschwollen, aber sie haben kein Fieber.

Sie bekommen jetzt für ein paar Tage Antibiotika, das sie auch ganz brav schlucken, und können dann in 2 Wochen hoffentlich geimpft werden. Und dann steht einem neuen Zuhause nichts mehr im Weg, natürlich nur gemeinsam.

Da direkt an die Katzenhilfe Annaberg für die Katzen gespendet wurde, ist die Tierarztrechnung bereits bezahlt.

Vielen Dank!

Fortsetzung der Geschichte eines Katers aus Malta oder Oskar, ein großer Kämpfer

Als Oskar im März 2009 bei mir einzog, war er bereits auf dem linken Auge blind. Aber das störte mich nicht, und ihn auch nicht. Mit seinem Charme hatte er gleich alle einschließlich der 3 Artgenossen um die Pfoten gewickelt. Jack, mein 1. Maltakater, nahm sich seiner an und passt bis heute gut auf ihn auf. Er ist wirklich ein toller Onkel!

Und dann eines Abends im Mai zog Oskar sich zurück. Er musste starke Schmerzen haben, also ab zum Tierarzt.

Dieser meinte bei der Untersuchung: „Mir läuft es gerade kalt den Rücken ´runter.“
Die niederschmetternde Diagnose: das blinde Auge musste raus, abends noch Not-OP! Als ich wieder im Auto saß ohne Oskar, habe ich erstmal bis 100 gezählt um nicht loszuheulen.

Glücklicherweise ist die OP gut verlaufen und am nächsten Nachmittag durfte ich ihn wieder nach Hause holen. Natürlich musste er die folgenden 10 Tage einen Trichter tragen, damit er auf keinen Fall an die frische OP-Wunde kommt. Der Tierarzt hatte mir gesagt, daß es ein paar Tage dauern könnte bis er sich daran gewöhnt hat. Er kannte Oskar noch nicht! In meinen Wohnungstüren habe ich Katzenklappen, die ich seit Oskar eingezogen war, alle hochstellen musste, da er nicht durchging. Wunderbar dachte ich.

Machst Du alle Klappen runter und somit kommt er nicht ins Treppenhaus und fällt evtl. noch mit Trichter die Treppe herunter. Tja, da habe ich wohl falsch gedacht. Oskar ging mit Trichter durch die Klappen und ich habe blöd geguckt. Er kletterte die Kratzbäume in einer Geschwindigkeit hoch und runter, daß mir Angst und Bange wurde. Er sprang auf dem Balkon von Ausguck zu Ausguck. Er machte alles was er vorher auch gemacht hat. Für ihn war dieser Trichter kein Hindernis! Eines Abends saß er sogar unter dem Sofa. Wie war er denn dahin gekommen? Schnell Hilfe geholt, um das Sofa anzuheben. Kurze Zeit später saß er wieder darunter, aber diesmal hatte ich gesehen wie er es macht und war beruhigt, daß er auch ohne Hilfe wieder darunter weg kommt. Nur beim Fressen brauchte er meine Hilfe. Natürlich war er froh als dieses blöde Ding wieder ab war (und ich erst!) und hat sich erst mal stundenlang geputzt.

Oskar ist ein Kämpfer! Er lässt sich durch nichts unterkriegen oder aufhalten. Was er will, das will er (oder auch nicht!). Da kann er stur wie ein Esel sein. Und er liebt das Leben und genau das strahlt er aus: eine enorme Lebensfreude, die jedem Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Oskar ist das beste Beispiel, daß auch Katzen mit Handicap ein schönes und glückliches Leben führen können. Was wir Menschen als Behinderung wahrnehmen, gleichen die Tiere mit ihren anderen Sinnen wieder aus. Oskar fühlt sich jedenfalls nicht behindert, und für mich ist er der süßeste Kater der Welt!

Bitte helfen Sie den Katzen auf Malta mit einer Futterspende oder einer Spende für aktuelle Aktionen.

Die Katzen brauchen dringend Ihre Hilfe!